Headerbild: Mannheimer Wasserturm

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Es wäre doch ein Armutszeugnis

Von Harald Steiger Vorsitzender Friedrichsplatz-Verein

Keiner hat ein großes Fest zum Wasserturm-Geburtstag geplant. Warum haben Sie jetzt in letzter Minute etwas gemacht?

Harald Steiger: Es gab eine Gesprächsrunde auf Initiative des Stadtmarketings. Da stellte sich heraus, dass die einen Fotowettbewerb machen und Flaggen aufhängen, Stadt und MVV als Eigentümer des Turms sonst nichts tun. Aber ein solches Jubiläum nicht zu feiern, das geht doch gar nicht, das wäre doch ein Armutszeugnis, denn es handelt sich schließlich um unser Wahrzeichen. Daher haben wir als Verein vor Ort das als Verpflichtung gesehen und mit Lutz Pauels von der City Werbegemeinschaft diese Veranstaltung ins Leben gerufen, zum Glück noch ein paar Sponsoren gefunden.

Was ist möglich so kurzfristig, wie wird gefeiert?

Steiger: Viel nicht, denn schon die Absperrung kostet viel Geld. Wir wollten auch dem Luisenpark-Fest keine Konkurrenz machen. Aber wir bauen ein Zelt gegenüber vom Lipsi- Rad auf, da gibt es eine Weinverkostung und Häppchen. Eine Band marschiert durch die Arkaden, und die Gastronomen machen ein breites Angebot. Und dank der MVV kann man den Wasserturm besichtigen und die Fontänen laufen bis 1 Uhr, nicht nur bis 23 Uhr.

Und Sie fürchten nicht, dass sie ihrem eigenen Arkadenfest Konkurrenz machen?

Steiger: Nein. Das ist am 13. September und viel größer. Da gibt es Musik an jeder Ecke, viel mehr Angebote und ein Feuerwerk. Aber durch den Aufbau für das Feuerwerk müssen wir beim Arkadenfest Teile der Grünanlage sperren, jetzt kann man aber überall schön flanieren

Peter W. Ragge, Mannheimer Morgen
16. August 2014


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