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Friedrichsplatz: Neujahrsempfang des Vereins der Anlieger

Anwohner wollen sich beim Turnfest einbringen

Die im "Friedrichsplatz e. V." zusammengeschlossenen Anwohner, Geschäftsleute und Gastronomen wollen sich am Internationalen Deutschen Turnfest aktiv beteiligen. Während der sportlichen Großveranstaltung vom 18. bis 25. Mai findet auf der Augustaanlage bis zur Ecke Otto-Beck-Straße und rund um das Mannheimer Wahrzeichen die Festmeile statt. "Da wollen wir mitmachen, damit das auch Hand und Fuß hat hier - denn Feste feiern, das können wir", sagte der Vorsitzende des Vereins, Harald Steiger, gestern.

"Steiger sprach beim Neujahrsempfang des Vereins, für den die Fürst Fugger Privatbank als Gastgeber fungierte. Seit dreieinhalb Jahren am Friedrichsplatz ansässig, ist sie inzwischen auf sieben Mitarbeiter angewachsen, wie Niederlassungsleiter Martin Baumeister in seiner Begrüßung berichtete.

"Es wird hier eine Menge Einschränkungen für uns geben", so Steiger mit Blick auf das Turnfest. "Aber wenn es hier stattfindet, dann soll es auch gut laufen", betonte Steiger, daher wolle der Verein seine beim Arkadenfest - das 2013 am 14. September stattfindet - gemachten Erfahrungen gerne einbringen. Michael Scheidel, der Vorsitzende des Sportkreises Mannheim, kam eigens zu dem Empfang, um für die Idee des Turnfests zu werben. Er bat um Verständnis für Einschränkungen und appellierte leidenschaftlich an die Anlieger: "Helfen Sie mit, dass Mannheim ein guter Gastgeber sein wird!" Die Veranstaltung werde, da sei er sich sicher, "eine Bereicherung für Mannheim", so Scheidel: "Wir können wieder stolz sein, Mannheimer zu sein!" Die Stadt brauche Highlights wie das Turnfest oder kulturelle Großveranstaltungen.

Spenden für Bäume

Der Friedrichsplatz e. V. werde sich neben dem Turnfest weiter für die Neubepflanzung der Augustaanlage einsetzen, kündigte Steiger an. Dazu dient unter anderem das Projekt des Künstlers Sebastian Mandel, der aus dem Holz der dort gefällten Bäume Kunstobjekte formt und sie zugunsten neuer Bäume verkauft. Zudem ist es dem Verein wichtig, Überschüsse seiner Veranstaltungen - in 2012 waren das 2500 Euro - an gemeinnützige Organisationen zu spenden. Dazu ermunterte auch Pfarrer Michael Starck in seinem Grußwort: "Auch wenn man gibt, kann man davon profitieren."

Mannheimer Morgen
21. Januar 2013


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